Gegen 16 Uhr füllte sich langsam der Carl-Zeiss-Platz vor dem Volkshaus. Soweit man es überblicken konnte hielten sich die Teilnehmenden an die Abstands- und Maskenregeln, wodurch nicht nur die Sicherheit vor dem Virus garantiert wurde, sondern auch indirekt klargemacht wurde: Mit solchen Corona-Spreading-Events wie von #Querdenken haben wir nichts zu tun!

Die Redebeiträge umfassten verschiedene Themen wie Klimaschutz, städtische Kultur, gefährdete Freiräume, Sozialfragen bishin zur generellen Kapitalismuskritik. Einig waren sich die Redner*innen jedoch darin, dass das HSK nicht so beschlossen werden kann wie es geplant ist und die Stadt und Nitzsche dringend ihre Prioritäten überdenken müssen.

Laut Polizei erfüllte die Kundgebung ihre durch Corona zugelassene Maximalzahl von 500 Teilnehmenden, was als klarer Erfolg zu verbuchen ist. Anscheinend wurde der Protest auch in die Stadtratssitzung selbst getragen und es soll ein Banner ausgebreitet worden sein. Am Ende der Kundgebung wurde gegen 18 Uhr anlässlich des internationalen Holocaust – Gedenktages noch den Opfern der Shoa mit einer Schweigeminute gedacht, bevor sich die Kundgebung langsam auflöste.

KürzungenStoppenJena #BündnisSolidarischeStadt #ZeroCovid

Bilder von der Kundgebung ‚Kürzungen Stoppen!‘ am 27.01.2021 vor dem Volkshaus in Jena – Bilder: Bündnis solidarische Stadt